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Futterumstellung Katze - So unterstützt du die Verdauung deiner Katze während der Umstellung

veezy DIGEST

Schon das Wort bereitet manchen Katzenbesitzern schlaflose Nächte. Genau, wir sprechen von einer Futterumstellung. Gar nicht so einfach, wenn die Katze etwas mäkelig ist und im Angesicht vom neuen Gourmet-Futter naserümpfend von dannen zieht.

Aus unserer Sicht gibt es immer einen guten Grund für die Futterumstellung, sei es nun der bessere Preis oder der gesündere Inhalt der Futterdose. Aus Sicht unserer Katzen ist die Umstellung komplett unverständlich – was war denn so verkehrt an dem bisherigen Futter? Haben wir es dann endlich geschafft, dass die Katze das neue Futter probiert, kommt manchmal noch ein unvorhergesehenes Problem dazu: weicher Kot.

Kann eine Futterumstellung weichen Kot bei der Katze verursachen?

Katzen haben von Natur aus ein sehr eingeschränktes Beuteschema und ihr Magen-Darm-Trakt tut sich deswegen bei Futterumstellungen besonders schwer. Grund dafür ist die Vielfalt der Bakterien im Darm; auch Darmflora genannt.

Die Darmbakterien der Katze haben sich an die gleichbleibende Nahrung gewöhnt und müssen sich bei einer Futterumstellung erstmal an die neuen Bestandteile im Futter gewöhnen. Wie Sie sich vorstellen können, kann das die kleinen Darmbakterien ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Das kann sich unter anderem durch Blähungen und weichen Kot äußern.

Weicher Kot durch Futterumstellung Katze

Futterumstellung Katze - Verdauung optimal unterstützen

Am besten umgehen wir das Problem natürlich, indem wir das Futter gar nicht erst ändern. Das würde unseren Katzen auch sehr gut gefallen und uns einige Nerven sparen. Aber was, wenn eine Futterumstellung unbedingt nötig ist, zum Beispiel weil die Katze das gewohnte Futter nicht mehr annimmt oder der Tierarzt ein spezielles Futter verschrieben hat?

Ist eine Futterumstellung gar nicht zu vermeiden, sollte die Umstellung auf jeden Fall langsam und schrittweise erfolgen. Mindestens 7 Tage sollte man sich Zeit nehmen, besser sind 2 Wochen. Das gibt auch der Katze Zeit, sich an den neuen Geschmack und die neue Konsistenz zu gewöhnen.

Die Futterumstellung der Katze könnte wie folgt aussehen:

  • Tag 1 und 2: Die Katze bekommt 75% altes und 25% neues Futter.
  • Tag 3 und 4: Die Katze bekommt 50% altes und 50% neues Futter.
  • Tag 5 und 6: Die Katze bekommt 25% altes und 75% neues Futter.
  • Ab Tag 7: Die Katze bekommt nur noch das neue Futter.

Zeitgleich mit der Futterumstellung können wir die Darmflora mit einer Darmsanierung unterstützen. Die veezy DIGEST Paste enthält Präbiotika, Futter für die guten Darmbakterien, wodurch deren Vermehrung unterstützt wird. Das Prinzip ist ganz einfach: Je mehr gute Darmbakterien, desto einfacher kann sich die Katze an das neue Futter gewöhnen und desto geringer ist das Risiko für weichen Kot. Die veezy DIGEST Paste kann in den ersten 3-5 Tagen der Umstellung gegeben werden. In unserem Blogartikel Darmsanierung bei Hund & Katze nach Antibiotika erfahren Sie mehr über den Effekt von Präbiotika auf die Darmbakterien.

Futterumstellung Katze - Was tun bei weichem Kot?

Reagiert der Darm Ihrer Katze doch mal empfindlich auf die Futterumstellung, gibt es verschiedene Maßnahmen, mit der sich die Verdauung meist schnell wieder regulieren lässt.

Tipp 1: Durch das Ungleichgewicht im Darm kann dieser Feuchtigkeit nur schwer aufnehmen. Um einer Dehydrierung vorzubeugen, sollte die Katze immer Zugang zu frischem und sauberen Wasser haben. Achten Sie auch darauf, dass die Katze ausreichend trinkt.

Tipp 2: Egal was Sie so lesen, lassen Sie Ihre Katze nicht 24 Stunden lang fasten. Der Verdauungstrakt von Hunden ist auf eine längere Fastenzeit ausgelegt, der von Katzen nicht. Füttern Sie Ihrer Katze stattdessen eine Schonkost. Huhn, Pute oder fettarmer Fisch eignet sich gut und werden gerne angenommen. Füttern Sie mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Sobald sich die Stuhlkonsistenz normalisiert hat, können Sie die Futterumstellung von neuem (in kleinen Schritten!) angehen. Sprechen Sie zuvor mit Ihrem Tierarzt, um Unverträglichkeiten auszuschließen.

Tipp 3: Die veezy DIGEST Paste kann auch verwendet werden, wenn die Verdauung bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die enthaltene Tonerde (Montmorillonit) ist feuchtigkeitsbindend, wodurch die schnelle Festigung des Kots unterstützt wird. Zugesetzte Dextrose versorgt die beanspruchten Darmzellen mit Energie und Elektrolyte gleichen den entstandenen Mangel durch den Wasserverlust aus. Außerdem enthält die veezy DIGEST Paste Präbiotika (FOS: Fructooligosaccharide), welche die Vermehrung der guten Darmbakterien unterstützen, um die Darmflora schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Futterumstellung Katze - Weitere Tipps

Die Katze vom neuen Futter zu überzeugen, kann manchmal sehr schwierig sein. Allgemein wird ja behauptet, dass Katzen „mäklige“ Esser sind. Was wir uns eventuell nicht eingestehen möchten: Wir haben sie dazu erzogen. Katzen in freier Wildbahn sind nämlich überhaupt nicht wählerisch, was ihr Futter angeht. Gut beobachten kann man das auch an Straßenkatzen oder frisch aufgenommenen Tierheimkatzen. Im neuen Zuhause merken sie aber schnell, dass sie uns gut manipulieren können. Mit einem einfachen „Miau“ wird ihr Napf gefüllt oder ein Leckerchen zugesteckt. Da der Teller immer reich gedeckt ist, können sie es sich leisten, auf neues Futter erst mal skeptisch zu reagieren.

Futterumstelllung mäkelige Katze

   
Um das Problem zu umgehen, sollte das Überangebot an Futter reduziert und feste Futterzeiten eingeführt werden. Dadurch muss die Katze gelegentlich ein paar Stunden „hungern“, was bei der Akzeptanz von neuem Futter wahre Wunder wirken kann. Die Umstellung sollte langsam über 1-2 Wochen erfolgen, beginnend mit einer kleinen Portion, die man anschließend erhöht. Das Futter darf auf keinen Fall in einem separaten Napf angeboten werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze das Futter dann verschmäht, ist sehr hoch. Um das neue Futter schmackhafter zu machen, kann ggf. auch das Lieblingsleckerli untergemischt werden. Nassfutter kann für den Anfang auch lauwarm serviert werden. Das verstärkt den Geruch und kann die Katze neugierig machen.

Die Umstellung der Katze auf ein neues Futter ist übrigens nicht nur schwer, weil wir unsere Stubentiger zu sehr verwöhnen. In den ersten Lebensmonaten findet eine starke Futterprägung statt. Wenn die junge Katze immer das gleiche Futter bekommt, ist die Prägung darauf so stark, dass die Katze aus Prinzip neues Futter ablehnen wird. Die Umgewöhnung wird dann deutlich länger dauern. Nehmen Sie es Ihrer Katze also nicht so übel und seien sie geduldig – dann klappt die Futterumstellung ohne weichen Kot auch bei Ihrer Katze.

Wann sollte ich mit meiner Katze zum Tierarzt?

Wird der weiche Kot bei Ihrer Katze durch eine Futterumstellung verursacht, sollte sich die Verdauung innerhalb weniger Tage wieder regulieren. Falls nach 2-3 Tagen keine Besserung eintritt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Kitten oder alte Katzen sollten bei den ersten Anzeichen von weichem Kot umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Der anhaltende Wasser- und Nährstoffverlust kann für sie schnell gefährlich werden. Auch bei Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Erbrechen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

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