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Haarausfall bei Katzen & Hunden verstehen

veezy Derm

Wussten Sie, dass die Haut das größte Organ bei Menschen und Tieren ist? Auch Krallen (bei uns Menschen Finger- und Fußnägel) und das Fell unserer Haustiere sind Teil der Haut. Als größtes Organ hat sie viele wichtige Funktionen: Unter anderem wirkt sie als Schutzbarriere, die den Organismus von außen isoliert und ihn vor dem Austrocknen schützt. Gleichzeitig dient sie als Kommunikationssystem zwischen dem Körper und der Umwelt.

Damit die Haut ihre Funktionen erfüllen kann, müssen Haut und Fell unserer Haustiere gesund sein. An der Haut erkennen wir auch sehr schnell, wie es mit der Gesundheit unserer Vierbeiner steht. Mattes, schuppiges, fettiges Fell, irritierte, gerötete Haut oder Haarausfall sind nicht nur ein Schönheitsmakel, sondern weisen darauf hin, dass es unserem Haustier nicht gut geht.

Ist es normal, dass die Haare meines Haustieres ausfallen?

Haarausfall ist ein normaler Prozess des Körpers, der bei Hunden und Katzen auch als Fellwechsel bekannt ist. Er tritt normalerweise zweimal im Jahr auf, gleichzeitig mit den saisonalen Temperaturveränderungen im Frühjahr und Herbst. Außerdem verändert sich das Fell von Welpen, wenn sie erwachsen werden. Das flauschige Fell des Junghundes verschwindet und macht Platz für das typische, steifere Fell erwachsener Tiere.

Unnatürlicher Haarausfall kann leicht von natürlichem Haarausfall (Fellwechsel) unterschieden werden, da typischerweise symmetrisch runde, kahle Stellen entstehen. In manchen Fällen ist die umliegende Haut leicht entzündet und schuppt sich. Vor allem Schuppenbildung geht oft einher mit starkem Juckreiz und Sie werden beobachten können, dass ihr Hund oder Ihre Katze sich ständig kratzt.

 Wussten Sie das schon? Haarausfall tritt häufiger auf bei nordischen Rassen wie dem Sibirischen Husky, Alaskan Malamute oder einigen langhaarigen Katzenrassen wie der Perserkatze und der norwegischen Waldkatze.

Langhaarkatze

Ursachen für Haarausfall bei Katzen und Hunden

Übermäßiger Haarausfall mit kahlen Stellen oder irritierter, schuppiger Haut kann viele Ursachen haben. Häufig sind diese Ursachen harmlos und auf eine falsche Ernährung oder Stress zurückzuführen. Aber auch Unverträglichkeiten, hormonelle Ursachen und Infektionen können Haarausfall auslösen.

Hier finden Sie die Ursachen für Haarausfall bei Katzen und Hunden im Überblick:

Ernährung – Überversorgung

Gehören Sie auch zu den Tierbesitzern, die es besonders gut mit ihrem Liebling meinen und deswegen verschiedene Futtermittel kombinieren? Vielen Tierhaltern ist leider nicht bewusst, dass die Nährstoffmenge im Futter oftmals genau auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt ist. Beim Mischen von verschiedenem Futter kann es dadurch leicht zu einer Überversorgung an Nährstoffen kommen, welche sich unter anderem in Hautproblemen äußert.

Ernährung – Unterversorgung

Ebenso wie eine Überversorgung kann auch eine Unterversorgung mit Nährstoffen entstehen. Ausgelöst wird dies zum Beispiel durch die Wahl des falschen Futters. Lassen Sie sich bei der Futterauswahl von einem Experten beraten – viele Futtermittelhersteller bieten eine solche Beratung gratis an!

Ernährung – Unverträglichkeiten

Auch Hunde und Katzen können Unverträglichkeiten entwickeln, die sich dann durch starken Juckreiz und Haarausfall bemerkbar machen. Konsultieren Sie einen Tierarzt, um die Ursache der allergischen Reaktion festzustellen.

Parasiten

Ungewollte „Mitbewohner“ können Hautirritationen, Juckreiz und Haarausfall verursachen. Größere Exemplare wie zum Beispiel Zecken sind gut mit dem bloßen Auge erkennbar. Kleinere Parasiten bleiben oft erstmals unbemerkt, unter anderem Flöhe, Haarlinge, Milben aber auch Würmer, die sich unter der Haut eingenistet haben.

Pilzbefall

Pilzbefall trifft häufig Haustiere, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Hautpilze sind leider gar kein Spaß, denn sie sind sehr ansteckend und können auch auf den Menschen übertragen werden. Rein optisch ist es schwer zu erkennen, ob es sich um eine harmlose Form des Haarausfalls oder um einen Pilzbefall handelt. Typisch ist nämlich auch hier der kreisförmige Haarausfall. Meist beginnt dieser am Kopf oder den Vordergliedmaßen. Juckreiz kann (muss aber nicht) auftreten.

Bei Katzen geht der Pilzbefall des Öfteren auch einher mit trockener oder fettiger Haut, Krallenentzündungen oder Hautirritationen.

Um herauszufinden, ob es sich beim Haarausfall Ihres Hundes oder Ihrer Katze um einen Hautpilz handelt, muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Hormone/Stoffwechsel

Gerade in Phasen der Trächtigkeit, Laktation, aber auch der „Pubertät“ und im Seniorenalter kann es zu hormonellen Umstellungen kommen, die sich auf Haut und Fell Ihres Haustieres auswirken kann. Haarausfall ist dann keine Seltenheit.

Stress

Auch Hunde und Katzen bleiben vor stressigen Situationen nicht verschont. Stress ist eine subjektive Erfahrung des Tieres und es lässt sich nicht pauschalisieren, welche Situationen Stress verursachen. Situationen, in denen Katzen und Hunde häufiger Stress empfinden, sind:

  • Der Einzug und die Eingewöhnung in das neue Zuhause
  • Autofahren
  • Tierarztbesuche
  • Anschaffung eines zweiten Hundes oder einer zweiten Katze
  • Laute Geräusche, z.B. Feuerwerk an Silvester oder Gewitter

 Für Hunde ist auch die Gewöhnung an das allein zuhause bleiben häufig mit Stress verbunden. Junge Hunde werden außerdem mit vielen neuen Situationen konfrontiert, die Stress auslösen können.

Viele Katzen sind kleine Sensibelchen, was ihre Umgebung angeht. Bei ihnen reicht es manchmal schon aus, ein Möbelstück zu verschieben oder ein neues Möbelstück anzuschaffen, um eine Stresssituation auszulösen.

Wie wir Menschen auch verlieren Tiere in stressigen Situationen mehr Haare als sonst. Um mit dem Stress besser umzugehen, entwickeln sie manchmal Verhaltensweisen wie übermäßiges Lecken oder Knabbern, bei Katzen übermäßiges Putzen, das den Haarverlust noch verstärkt und kahle Stellen und irritierte Haut und Rötungen als Folge haben können.

Übrigens ist auch Langeweile eine Form von Stress und sollte nicht unterschätzt werden!

Schmerzen

Ein nicht so häufig auftretender Grund von Haarausfall, aber trotzdem etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte: Hunde und Katzen neigen dazu, Stellen die Unbehagen auslösen exzessiv zu lecken oder zu knabbern. Kahle Stellen treten dann als Begleiterscheinung auf.

Umgebungsfaktoren

Im Winter macht die trockene Heizungsluft nicht nur uns Zweibeinern zu schaffen, auch unsere Vierbeiner können Probleme mit trockener, juckender Haut bekommen. Um den Effekt abzuschwächen – ohne dabei frieren zu müssen – können wir in regelmäßigen Abständen Stoßlüften, oder einen Raumluftbefeuchter verwenden bzw. eine Schale Wasser vor die Heizung stellen, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen.

Da Haarausfall so viele Gründe haben kann, sollte Ihr Haustier auf jeden Fall von einem Tierarzt untersucht werden, um die genaue Ursache festzustellen.

Juckreiz Katze

  

Tipps zur Reduzierung von Haarausfall bei Katzen und Hunden

Eine Fellpflegeroutine zu entwickeln kann helfen, zukünftige Probleme mit Haut und Fell zu vermeiden und Hautveränderungen oder Haarausfall, die eine tierärztliche Betreuung erfordern, rechtzeitig zu erkennen. Außerdem ist es eine wichtige Routine, um das Fell Ihres Haustieres sauber und geschmeidig zu halten. Ein entscheidender Vorteil ist darüber hinaus, dass Verhaltensweisen wie ständigem Kratzen oder Lecken vorgebeugt werden kann.

Unsere Empfehlungen für ein gesundes, glänzendes Fell ohne Haarausfall:

  • Bürsten Sie insbesondere langhaarige Hunde und Katzen täglich. Besonders bei Katzen ist das wichtig, um die Bildung von Haarballen zu vermeiden.
  • Überprüfen Sie das Fell Ihres Vierbeiners regelmäßig auf Knoten und Verfilzungen.
  • Bürsten Sie Ihren Hund nach Spaziergängen, um Parasiten direkt aus dem Fell zu entfernen.
  • Bürsten Sie Freigänger-Katzen regelmäßig, um Parasiten aus dem Fell zu entfernen.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird sich auch in Haut und Fell Ihres Haustieres widerspiegeln. Achten Sie besonders darauf, wenn Ihr Tier an einer Intoleranz oder Futtermittelunverträglichkeit leidet.
  • Versuchen Sie, Stress und Langeweile so gut es geht zu reduzieren.
  • Sorgen Sie im Winter für eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, indem Sie Raumluftbefeuchter nutzen und täglich mehrmals Stoßlüften.
  • Baden Sie Ihr Haustier nicht zu häufig. Insbesondere Katzen sollten nur dann gebadet werden, wenn es wirklich nicht zu umgehen ist. Alternativen zu Shampoos sind die Produkte von veezy DERM, die im trockenen Fell angewendet werden können und anschließend nicht ausgewaschen werden müssen.
  • Verwenden Sie Produkte, die für den pH-Wert der Tierhaut ausgelegt ist. Die veezy DERM Produkte sind speziell für Hunde- und Katzenhaut entwickelt worden und sind daher eine große Hilfe bei der täglichen Pflege Ihres Lieblings.

Bitte beachten Sie: Die Produkte von veezy DERM bekämpfen nicht die Ursache des Haarausfalls, sondern helfen, Hautrötungen und Hautirritationen sowie Juckreiz zu reduzieren und die natürliche Barriere der Haut wiederherzustellen.
   

Fellpflege beim Hund

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